Schulgarten

 Schulgarten

Unsere Arbeit mit und im Schulgarten wurde schon mehrfach ausgezeichnet: Grüne Pyramide und Schulgarteninitiative.

Seit Frühjahr 2010 gibt es an der GS Beiertheim einen kleinen Lerngarten. Auf einer Fläche von ca. 6,50 m x 10 m entstanden unter tatkräftigem Einsatz engagierter Eltern Beete, eine Kräuterspirale, ein kleines Gerätehaus und ein alles umgebender Holzzaun.
Bei der Bepflanzung wurden im Sinne eines „naturnahen Gartens“ nicht nur Nutz- und Zierpflanzen ausgewählt, sondern auch gezielt einigen einheimischen Wildpflanzen ein Plätzchen im Garten eingeräumt.

Im Rahmen einer Garten-AG pflegen, bepflanzen und umsorgen sechs Schülerinnen und Schüler das „Gärtle“ durchgehend von ca. März (Klasse3) bis Ende Oktober (Klasse 4). Dazu kommt natürlich auch die „Verarbeitung“ der kleinen Ernte. Es wird z. B. leckeres Schnittlauchbrot mit essbaren Blüten in der Pause verkauft, gemeinsam gekocht und gegessen. Zudem können alle Kinder in den Sommermonaten leckere Himbeeren, Johannisbeeren, Erd- und Brombeeren genießen.

Im Sinne einer ökologischen Umweltbildung ergeben sich für uns einige
Grundprinzipien unserer Gartenarbeit:

  • Wir arbeiten ohne Torf.garten-ohne-torf
  • Wir düngen mit Kompost und anderen biologischen Düngemittel.
  • Wir verwenden keine künstlichen Planzen- oder Insektengifte.
  • Wir mulchen mit Stroh oder Rindenmulch.
  • Wir pflanzen Mischkulturen.
  • Wir pflanzen bevorzugt einheimische Pflanzen.
  • Wir pflanzen geeignete Futterpflanzen für Insekten (zB. Hummeln und Wildbienen).
  • Wir bieten Nisthilfen für Insekten an.
  • Wir fördern Artenvielfalt.

Wir verwenden auf den Beeten ausschließlich Komposterde, Gesteinmehl und Hornspäne. Bewusst verzichten wir aus Natur- und Klimaschutzgründen konsequent auf torfhaltige Erde. Der NABU wurde auf uns aufmerksam und wir sind offiziell als erster Garten in Karlsruhe bei der NABU-Aktion dabei. Ein Schild am Gartenhäuschen macht darauf aufmerksam und im Internet findet man uns bei NABU auf der Deutschlandkarte mit Bild und Kurztext eingetragen.

Zur Anzucht einiger Sämereien nehmen wir mit viel Erfolg Blumenerde aus Kokosfaser. Beim Kauf von Samen und Pflanzen achten wir auf gentechnisch unverändertes Material.Wir gießen solange wie möglich mit Regenwasser und mulchen mit Stroh, Schnittgut und Rindenmulch.